Tutto in famiglia?

7.03.2017 | Allgemein, Beiträge, Finanzkrise, Presseschau

Aus der Europäischen Zentralbank (EZB) wird berichtet, dass sich Mario Draghi weit häufiger in Italien aufhält als in Frankfurt. Angesichts des Zustands des italienischen Bankwesens gibt es für den ehemaligen Gouverneur der Banca d’Italia, also der Bankaufsichtsbehörde Italiens, hierfür gute Gründe. Denn das italienische Bankensystem ächzt unter der Last von wahrscheinlich 400 Milliarden Euro an ausfallgefährdeten Kreditforderungen. Hinzu kommt der seit Jahren währende Skandalfall des Bankhauses Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS), der drittgrößten Bank des Landes, für die sich trotz großer staatlicher Unterstützung keine privaten Kapitalgeber mehr gefunden haben. Dafür meldet diese drittgrößte Bank des Landes einen Verlust von mehr als 3,4 Mrd Euro im Geschäftsjahr 2016.(Weiterlesen …)

Pressemitteilung: Das Bundesverfassungsgericht zeigt der EZB seine Grenzen

21.06.2016 | Allgemein, Finanzkrise, Pressemitteilungen

Das höchste deutsche Gericht unterwirft sich nicht dem Europäischen Gerichtshof, sondern interpretiert dessen Urteil restriktiv

In einem gewundenen Urteil zum OMT- Programm der EZB und dessen Bestätigung durch den EuGH hat das Bundesverfassungsgericht den europäischen Hoheitsträgern präzise Grenzen gezogen. Die von EZB und ihren Anhängern erhoffte Kapitulation blieb aus. (Weiterlesen …)

Martin S. Feldstein warnt die EZB

3.11.2015 | Allgemein, Beiträge, Finanzkrise

Im Rahmen der sogenannten Presidential Lectures hatte das Center for Financial Studies unter dem Vorsitz von Otmar Issing am 29.10.2015 eine Ikone der amerikanischen Wirtschaftswissenschaften zum Vortrag eingeladen. Kein Geringerer als Martin S. Feldstein fand sich vor mehreren hundert, vorwiegend jugendlichen Zuhörern ein, um das Thema „European Disintegration – The Role Of The Euro“ zu besprechen. (weiterlesen …)

Falschmeldung

23.07.2015 | Allgemein, Beiträge, Finanzkrise

Unter der Überschrift „Schäuble bleibt hart gegenüber Griechenland“ wurde am Donnerstag den 16.07.2015 in der FAZ darüber berichtet, dass der deutsche Bundesfinanzminister bei seiner unnachgiebigen Verhandlungslinie angeblich bleiben wolle. Der Plan B eines Ausscheidens Griechenlands aus dem Euroraum bleibe weiterhin eine Option und liege jederzeit auf dem Verhandlungstisch. (weiterlesen …)

Pressemitteilung: Merkels Deutschland dankt ab …

13.07.2015 | Allgemein, Finanzkrise, Pressemitteilungen

Unter französischer Einflussnahme akzeptieren die Griechen – auf dem Papier –, was sie zuvor im Referendum abgelehnt haben und bekommen jetzt dafür mehr als 80 Mrd. Euro frisches Geld.
Selbst die französische Tageszeitung Le Monde berichtete ausführlich von den Bemühungen des französischen Schatzamtes und auch der Europäischen Kommission der griechischen Regierung dabei behilflich geworden zu sein, Reformvorlagen in adäquater Form in Brüssel einzureichen. (weiterlesen …)

Pressemitteilung: Juncker knickt wieder ein und die EZB finanziert weiter

8.07.2015 | Allgemein, Finanzkrise, Pressemitteilungen

Trotz der Realitätsverweigerung der Griechen gibt das Brüsseler Kartell Griechenland weiter Kredit

Nachdem die griechischen Anleger auf Kosten des Eurosystems ihre Bankguthaben monatelang in Sicherheit bringen konnten, ist weder in Brüssel noch in Frankfurt eine realistische Einschätzung des Athener Spiels eingetreten. Statt zu warten bis sich die Situation in Griechenland so zuspitzt, dass die Bevölkerung die Folgen der von ihr mehrheitlich gewollten oder zumindest tolerierten Politik selbst tragen muss, kommt der selbsternannte Obereuropäer Jean-Claude Juncker den alt-neuen Machthabern aus Athen entgegen. (weiterlesen …)

Phoenix: „Griechenlands Desaster – Sackgasse Referendum?“

2.07.2015 | Allgemein, Finanzkrise, Klage gegen die EZB, Presseschau

Am Sonntag soll das griechische Volk über das Reformpaket abstimmen. Es sei denn, die griechische Regierung sagt das Referendum wieder ab. Derartige Meldungen gab es schon, bestätigt haben sie sich nicht. Doch man würde es der Regierung in Athen zutrauen. Sie war während der Krisen-Verhandlungen schon für manche Überraschung gut. Leidtragende sind die griechischen Bürgerinnen und Bürger. Aktuell müssen sie mit geschlossenen Banken umgehen. Zudem können sie täglich am Geldautomaten nur 60 Euro pro Kopf abheben.

zum Video: „Griechenlands Desaster – Sackgasse Referendum?“

Pressemitteilung: An sich selbst gescheitert

29.06.2015 | Allgemein, Finanzkrise, Pressemitteilungen

Jetzt zeigen alle mit dem Finger auf die griechische Regierung. Diese versucht gewiss, sich durch einen Volksentscheid aus der exekutiven Verantwortung zu stehlen. Die Zockerstrategie von Tsipras/Varoufakis mit dem kalten Kalkül, dass in letzter Sekunde die Gläubiger umkippen und Griechenland weiter Geld schenken würden und zwar ohne Gegenleistung, hat sich als krasse Fehleinschätzung erwiesen. (weiterlesen …)