Prof. Markus C. Kerber im Experten-Duell bei Phoenix

17. September 2013 | Finanzkrise

„Die Zukunft des Euro“ war laut Umfrage von Phoenix eines der Top-Themen der Bürgerinnen und Bürger vor der Wahl. Zu diesem Thema diskutierten Prof. Markus C. Kerber von TU Berlin/  Europolis und Prof. Marcel Fratzscher, Präsident DIW Berlin, als geladene Experten in einem Streitgespräch ihre kontroversen Positionen. Zu sehen im folgenden Link ab der 42:40 Minute.

VOR ORT: Wahl 2013 in 100 Minuten

In Denial: Greece addicted to bailouts

10. September 2013 | Finanzkrise

Markus Kerber: “Die Bankenunion ist eine Publikumstäuschung”

08. Juli 2013 | Finanzkrise, Klage gegen die EZB, Presse, Presseschau, Verfassungsbeschwerden

von Malte Fischer

Der Euro-Kritiker befürchtet sinkenden Reformdruck durch die Bankenunion und fordert, marode Institute zu schließen.

3-formatOriginal

WirtschaftsWoche: Herr Kerber, die Bankenunion soll die Steuerzahler davor schützen, weiter wie bisher für marode Banken zu haften. Dürfen wir uns darüber freuen?

 

Markus Kerber: Mitnichten. Die Bankenunion ist eine Publikumstäuschung. Sie ermächtigt den Euro-Rettungsschirm, Banken direkt zu rekapitalisieren. Dadurch verzichten die Kreditgeber auf harte Reformauflagen für das Krisenland. Adressat möglicher Auflagen ist allenfalls die begünstigte Bank. Keine Macht der Welt kann jedoch Auflagen gegen eine marode Bank durchsetzen. Während Pleitestaaten irgendwann wieder liquide werden, ist das bei Pleitebanken nicht der Fall. Die Gefahr, dass die Steuerzahler, die hinter dem Rettungsschirm ESM stehen, noch mehr Geld verlieren, ist groß.

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Wirtschaftswoche: “Ungeahnte Haftungsfolgen für Deutschland”

25. Juni 2013 | Finanzkrise, Presse, Presseschau, TopNews

So wird die Bankenunion die endgültige Autonomisierung des Verbunds zwischen ESM und Banken vollenden. Dies macht die parlamentarische Kontrolle des ESM nicht nur unmöglich, sondern schottet ESM und Banken von jeglichem contre-pouvoirab. Dies wäre in der Tat die Geburtsstunde des Staatsfinanzkapitalismus. (weiterlesen…)

„la liquidation de Goldman Sachs devrait être numéro 1 de l’agenda de la politique européenne“

24. Juni 2013 | Finanzkrise, Klage gegen die EZB, Presse, Presseschau

Le 24 juin, L’union bancaire patine, Un plan de relance en Allemagne, Que peut dire la cour de Karlsruhe, L’économie britannique va mieux, La conférence sociale et La baisse du livret A au mois d’août ont été les thèmes abordés dans les Experts par Nicolas Doze et ses invités : Olivier Berruyer, président de Diacrisis et Animateur du blog www.les-crises.fr, Markus Kerber, président-fondateur du think thank €uropolis et Henri Pigeat, directeur de la lettre Illissos, sur BFM Business.

Plädoyer Markus C. Kerber – “Der ESM ist kein Stabilitätsmechanismus, sondern eine Hydra”

12. Juni 2013 | Finanzkrise, Klage gegen die EZB, Presse, Pressemitteilungen, Verfassungsbeschwerde

„Der ESM ist kein Stabilisierungsmechanismus sondern eine Hydra.“

Die verfassungsrechtliche Prüfung des Fiskalvertragsgesetzes sowie der von unseren Beschwerdeführern inkriminierten „Verordnung zur Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte“2 kann im Interesse der gebotenen Kürze getrost der punktuellen Erörterung im Verlauf der mündlichen Verhandlung vorbehalten bleiben.

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Interview mit Prof. Markus C. Kerber “Karlsruhe 12.06.2013″

12. Juni 2013 | Finanzkrise, Presse, Pressemitteilungen, Verfassungsbeschwerden

1. Heute Vormittag hat Professor Sinn das OMT-Programm als Versicherungsmechanismus bezeichnet. Teilen Sie seine Auffassung und können Sie dies unserer Lesern erklären?

Die beeindruckende Darstellung von Herrn Sinn hat dem Bundesverfassungsgericht unmissverständlich deutlich gemacht, dass die EZB mit dem OMT-Programm für Länder, die Schwierigkeiten haben, aber noch am Markt sind, wie ein Vollkaskoversicherer auftritt. Sie versichert gratis (zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger der Starkwährungsländer) das Ausfallrisiko für Anleihen der Südländer.

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Wirtschaftswoche: “Sinn, Fuest, Kerber & Co.: Ökonomen kritisieren vor Gericht den EZB-Kurs”

12. Juni 2013 | Allgemein, Finanzkrise, Presse, Presseschau, Verfassungsbeschwerden

Mit deutlicher Kritik am Krisen-Kurs der Europäischen Zentralbank haben Ökonomen die Notenbank vor dem Bundesverfassungsgericht in Bedrängnis gebracht. Die Retterei sei “außerordentlich gefährlich”.

Das Bundesverfassungsgericht hat am zweiten Verhandlungstag über die Klagen gegen die Euro-Rettungspolitik den Plan der Europäischen Zentralbank erneut auf den Prüfstand gestellt. Zum Auftakt der Expertenanhörung stellte Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle die Frage, ob die EZB mit den Bedingungen zum Anleihe-Kaufprogramm wirksam die Geldpolitik gegen die Fiskalpolitik abgrenze. (weiterlesen …)

Giornalettismo: “Il giorno del giudizio sull’euro”

12. Juni 2013 | Klage gegen die EZB, Presse, Presseschau, Verfassungsbeschwerden

di – 12/06/2013 – Gli avversari della moneta unica sperano in una bocciatura dell’intervento che ha fermato la crisi finanziaria dei paesi in recessione

E’ il giorno della resa dei conto dell’euro. La Corte costituzionale tedesca sta esaminando la legittimità del programma Omt della Banca centrale europea, che ha stabilizzato i mercati finanziari. I nemici della moneta unica sperano però in una sentenza storica, che possa incrinare, se non pensionare, lo stesso progetto dell’unione valutaria europea. (weiterlesen …)

Wirtschaftswoche: Euro-Kläger Kerber im Interview “Die EZB verhält sich wie ein Diktator”

12. Juni 2013 | Finanzkrise, Klage gegen die EZB, Presse, Presseschau, Verfassungsbeschwerden

von Malte Fischer

Der Euro-Kläger Markus C. Kerber geißelt die Anleihekäufe der EZB als monetäre Staatsfinanzierung. Die Verfassungsrichter könnten der Bundesbank Argumente liefern, sich den Käufen zu verweigern.

4-format23Professor Kerber, die Verfassungsrichter haben sich bei der mündlichen Verhandlung viel Zeit für die Anhörung der Klägeranwälte und der Sachverständigen genommen. Haben die Nachfragen der Richter erkennen lassen, wie sie zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen?

Kerber: Die Richter haben Herrn  Asmussen, den Vertreter der EZB,  eindringlich und kritisch gefragt, welche Folgen die Anleihekäufe für die Stabilität der Preise haben, welche Belastungen von ihnen für den  Bundeshaushalt ausgehen und welche Folgen sie für die Glaubwürdigkeit der europäischen Geldpolitik haben. Anders als im Ersturteil zum Euro-Rettungsschirm ESM vom September vergangenen Jahres ging es auch um das Zusammenspiel zwischen ESM und EZB.  Der ESM kann auf dem Primärmarkt Anleihen direkt von den  Krisenländern kaufen und diese anschließend auf dem Sekundärmarkt an die EZB weiterverkaufen. (weiterlesen …)

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07. Februar 2014 INTERVIEW in Sachen “Hauptsacheverfahren ESM/EZB”

Interview mit dem Verfahrensbevollmächtigten Prof. Dr. Markus C. Kerber

1. Europolis: Herr Kerber, wie haben Sie heute von den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts erfahren?

Kerber: „Leider aus den aktuellen Nachrichten, was eine Kommentierung sehr erschwerte. Ich bin als Bevollmächtigter der Beschwerdegruppe von Stein über diese Vorgehensweise erstaunt. Ohne vorheriges Anschreiben an den Bevollmächtigten veröffentlicht das Bundesverfassungsgericht seine – immerhin bereits am 17.12.2013 sowie am 14.1.2014 gefassten Beschlüsse: Wohl eine Anomalie.“ (weiterlesen…)

Hintergrundinformationen und Links

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Ein deutscher Beitrag zur europäischen Ordnungspolitik

  • mehr Wettbewerb wagen
  • die Stabilität von Währung und Preisen institutionell sichern
  • die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen voranbringen
  • der Subsidiarität Priorität verleihen

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A German contribution to European policy

  • daring more competition
  • ensuring institutionally the stability of currency and prices
  • advancing the consolidation of public fi nances
  • giving priority to the principle of subsidiarity

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Une contribution allemande à la conception de la politique européenne

  • oser davantage de concurrence dans tous les domaines au lieu de la réduire à n’être qu’un instrument de politique parmi d’autres
  • assurer institutionnellement la stabilité de la monnaie et des prix
  • faire avancer la consolidation des fi nances publiques dans tous les pays membres de l’union monétaire
  • Rendre au principe de subsidiarité toute
Auf dem Weg zu mehr Stabilität
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