Delors Lobby nun auch in Berlin

22. Januar 2014 | Beiträge

Seitdem sich Jacques Delors, ehemals Präsident der Europäischen Kommission und als solcher die bleibende Inkarnation eines bundesstaatlichen Zusammenwachsens Europas, aus der aktiven Politik im Alter von 69 Jahren zurückgezogen hat, widmet er sich seiner Stiftung, die bezeichnenderweise den Titel Notre Europe, „Unser Europa“, trägt. Aufgrund seines hohen Alters hat Delors mittlerweile das Tagesgeschäft an junge, willige Vollstrecker übertragen und sich lediglich vorbehalten, bei großen strategischen Interventionen in der ersten Reihe zu stehen. (weiterlesen …)

Sind die Deutschen pervers ängstlich?

22. Januar 2014 | Beiträge

Anmerkungen zu den Befürchtungen des EZB Präsidenten Mario Draghi

Als Mario Draghi unlängst von einem führenden deutschen Wochenmagazin zu den Beweggründen seines Kollegen Asmussen befragt wurde, die EZB zu verlassen, hatte er keine rechte Erklärung. Die gibt es auch nicht. Denn es ist nicht einsehbar, warum ein Amt mit so viel Unabhängigkeit und Prestige wie das des Direktors und des Mitglieds im Direktorium der EZB aufgegeben wird, um als Gehilfe bei Ministerin Nahles im Sozialministerium anzuheuern. (weiterlesen …)

Gedanken zur Zukunft der Eigentumsökonomik

15. Januar 2014 | Beiträge

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Versuch eines Beitrags zum 70. Geburtstag von Gunnar Heinsohn

Ausweislich des Debattenverzeichnisses hat das von Heinsohn/ Steiger geschaffene Konzept eine solch intensive Diskussion ausgelöst, dass es fast müßig oder gar vermessen erscheinen mag, das Werk erneut würdigen zu wollen. Anlass hierfür bietet nicht nur das 70. Wiegenfest des Autors Heinsohn, sondern die Anschauung, die der Unterzeichner im Rahmen verschiedener Dissertationen sowie durch die Beobachtung des Zentralbank-Verhaltens seit der großen Finanz- und Bankenkrise 2007 gesammelt hat. Im Folgenden sollen also – reichlich spät aber nicht wenig aufrichtig gemeint- die Thesen von Heinsohn/ Steiger mit der Anschauung und juristischen Kompetenz des Unterzeichners konfrontiert werden und gleichzeitig – ohne zu weit auszuholen- mögliche Entwicklungsperspektiven der Eigentumsökonomik skizziert werden. (weiterlesen …)

Pressemitteilung: EuG verneint Klagerechte der Bürger. Kerber kündigt neue Initiativen an

18. Dezember 2013 | Pressemitteilungen, TopNews

Die von 5.217 Bürgern eingereichte Klage gegen das OMT-Programm der EZB hat das Luxemburger Gericht mit Beschluss vom 13.12.2013 verworfen. Sein wesentliches Argument: Es fehle an der unmittelbaren Betroffenheit der Beschwerdeführer. Damit setzt der EuGH die in anderen Urteilen verfolgte bürgerfeindliche Entscheidungspraxis fort. Denn eine Klageerhebung erst im Zeitpunkt des Anleihenkaufs kann derartige Operationen nicht verhindern. Sie kommt immer zu spät. Der Verfahrensbevollmächtigte, Prof. Kerber, kündigte eine publizistische Initiative an: „Der EuG ist keine Gerichtsbarkeit, sondern politischer Gestalter. Umso mehr kommt es auf das Bundesverfassungsgericht an, den Mandatsüberschreitungen der EZB Einhalt zu gebieten.“(weiterlesen …)

 Press release: European Court of Justice rejects legal action against OMT. Kerber announces new initiatives

Communiqué de presse : Luxembourg rejette la procédure contre l’OMT. Le Pr. Kerber annonce de nouvelles initiatives.

Nicolas Doze: Les Experts – 11/12

11. Dezember 2013 | Presseschau, TopNews

Le 11 décembre, les conséquences de la concurrence sur l’emploi et la politique du low-cost ont été les thèmes abordés par Nicolas Doze et ses invités: Guillaume Dard, président de Montpensier Finance, Jérôme Dedeyan, président de Debory-Erès et Markus Kerber, avocat, professeur de finances publique et d’économie politique à Berlin, dans Les Experts, sur BFM Business.

Source de l’instabilité? Annotations sur le rôle de banques centrales. Par Prof. Didier Pene (HEC)

11. Dezember 2013 | Beiträge

DSC_0004[1]Depuis plus de cinq ans, les Banques Centrales des principaux pays industrialisés, les Etats-Unis, ceux de la zone Euro, le Royaume-Uni et le Japon alimentent leurs économies avec des liquidités dont le taux directeur  est longtemps descendu aux alentours de 1% pour baisser récemment jusqu’à O,25% et même parfois quasiment  0% au Japon et aux Etats-Unis. Le point de départ de cette baisse considérable du coût de l’argent a été la crise des Subprimes. Beaucoup de banques des pays concernés avaient acheté des créances titrisées dont les débiteurs se sont révélés insolvables. Elles risquaient la faillite. Certaines ont dû être  nationalisées totalement ou partiellement, par exemple au Royaume-Uni, RBS, Northern Rock et Lyod TSB. (weiterlesen …)

Wer ist das Volk?

4. Dezember 2013 | Beiträge, Presseschau

Hin und wieder hat das Medium Fernsehen unbestreitbare Vorteile. Dann nämlich, wenn es für alle sichtbar, die Mediokrität der politischen Klasse in Szene setzt. So geschah es, als Frau Slomka die Frage nach der politischen Legitimität und verfassungsrechtlichen Relevanz der SPD Mitglieder-Befragung an den Talk Show verwöhnten Sigmar Gabriel richtete. Es war, als ob ein kleiner spitzer Pfeil ein altes Nashorn gefällt hätte. Gabriel -  gesprächsdialektisch überfordert – konnte nicht wechseln und fand die Frage der insistenten Journalistin so impertinent, dass er sie im Orkus des „Blödsinns“ verorten wollte. (weiterlesen …)

zum Artikel im Handelsblatt: „Der Staat ist zur Beute der Parteien geworden“

PRESSEERKLÄRUNG: Brüssel putscht weiter gegen Deutschland

28. November 2013 | Pressemitteilungen

Die Entscheidung der Kommission, die deutschen Exportüberschüsse zu überprüfen, ist ein Schlag gegen die deutsche Demokratie. Die Billigung des französischen Haushaltsentwurfs für 2014 – trotz fehlender Sanierung – belegt dagegen die Parteilichkeit der Kommission. (weiterlesen …)

Press Release: Brussels continues harassing Germany on exports

Wettbewerb(sfähigkeit) ade? Die Europäische Kommission geht gegen Leistungsbilanzüberschüsse vor

25. November 2013 | Kommentare

Zur Bewältigung der Eurokrise haben die politischen Entscheidungsträger nicht nur an Fundamenten der europäischen Rechtsgemeinschaft gerüttelt, indem sie wider der no-bail-out-Regel Rettungsschirme aufspannten, sich die EZB immer mehr in der Fiskalpolitik verstrickte und die Bankenunion auf fragilen Rechtsgrundlagen aufgebaut wird. Die Relativierung fundamentaler Prinzipien der EU hat mit der kommissionsseitig angekündigten Überprüfung der deutschen Leistungsbilanzüberschüsse1 einen neuen Höhepunkt erreicht: Nach der rule of law geht es nunmehr der Wettbewerbsfähigkeit, also dem natürlichen Rivalisieren zwischen den Mitgliedstaaten, an den Kragen und zwar auch dann, wenn sich die Leistungsperformance wie im Falle Deutschlands oder der Niederlande auf ein Rekordhoch zubewegt. (weiterlesen …)

Die dunklen Spiele von Manuel Barroso

24. November 2013 | Beiträge

Kein Zweifel, Manuel Barroso, der machtbewusste Präsident der Europäischen Kommission denkt schon an die Zeit nach der Beendigung seines Mandats. Zwar rechnet er sich wenige Chancen aus, offiziell als Kandidat für eine dritte Amtszeit benannt zu werden. Aber so wie die Uhren in Brüssel ticken, kann es gut sein, dass mangels eines konsensfähigen Kandidaten, der von den entscheidenden Mitgliedsstaaten auch unterstützt wird, Barroso mit dem Angebot „Bei mir wisst ihr, was ihr habt“ dennoch ein drittes Mal Chef im Berlaymont werden wird. Dies kann er nur sehr bedient beeinflussen. Geschick und Fortune muss man haben, um die Umstände bzw. Schwierigkeiten der Wahl eines anderen Kandidaten für sich zu  nutzen. (weiterlesen …)

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Ein deutscher Beitrag zur europäischen Ordnungspolitik

  • mehr Wettbewerb wagen
  • die Stabilität von Währung und Preisen institutionell sichern
  • die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen voranbringen
  • der Subsidiarität Priorität verleihen

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A German contribution to European policy

  • daring more competition
  • ensuring institutionally the stability of currency and prices
  • advancing the consolidation of public fi nances
  • giving priority to the principle of subsidiarity

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Une contribution allemande à la conception de la politique européenne

  • oser davantage de concurrence dans tous les domaines au lieu de la réduire à n’être qu’un instrument de politique parmi d’autres
  • assurer institutionnellement la stabilité de la monnaie et des prix
  • faire avancer la consolidation des fi nances publiques dans tous les pays membres de l’union monétaire
  • Rendre au principe de subsidiarité toute

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