The European Circle:
„Die Guldenmark ist ein Lösungsansatz im unversöhnlichen, historischen Kampf zwischen Eurogegnern und -befürwortern”, führt Markus Kerber in die Präsentation der ungewöhnlichen Idee zur Bewältigung der Eurokrise ein. Die Guldenmark sei ein “historischer Kompromiss”, der “radikale dritte Weg” und, wenn es nach den beiden Initiatoren geht, der Weg, der aus der Krise führt. Die Idee: die Guldenmark, angelehnt an die ehemaligen deutschen und niederländischen Nationalwährungen, würde als Parallelwährung zum Euro in den Leistungsbilanzüberschussländern mit A-Rating eingeführt werden. Demnach sollten Deutschland, Österreich, die Niederlande, Finnland und Luxemburg die Möglichkeit erhalten, neben dem Euro die Guldenmark als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. […]“

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380 Milliarden Euro hat die EU inzwischen ausgegeben, um Griechenland vor dem Bankrott zu retten. Ein riesiger Betrag – doch warum ist der Euro noch immer nicht gerettet? Jürgen Zurheide im Gespräch mit Professor Markus Kerber, Wirtschaftsrechtler an der TU Berlin.
Die Schieflage des irischen Bankensektors darf nicht vom deutschen Steuerzahler behoben werden, sagt der Rettungsschirm-Kläger Markus C. Kerber im EurActiv.de-Interview. Der Ökonom will in Karlsruhe eine einstweilige Anordnung gegen die Hilfen durchsetzen – und greift die Bundesregierung scharf an.