Percy Kemp commenter: L’Europe décadente? de Julien Freund

Sous le titre interrogatif de L’Europe décadente ? Markus Kerber publie aux éditions Europolis d’outre-Rhin sa traduction allemande du dernier chapitre de La Décadence de Julien Freund, un ouvrage paru en 1984 aux éditions Sirey. Confronté, à la toute fin du XIXème siècle, à une vision prémonitoire du déclin de l’Empire britannique, Kipling avait mis tout son talent littéraire au service de son ressenti et composé une ode mélancolique quasi funéraire, dans laquelle il suppliait le Très-Haut de ne pas laisser la gloire passée de l’Angleterre sombrer dans l’oubli : (continuer la lecture …)


 

 

Kampfansage an den Zeitgeist

Diese Essays – von Edition Europolis dem 1984 erschienenen Werk «La décadence» entnommen und neu zweisprachig herausgegeben – sind eine Provokation. Denn schon Freunds Leitthese, dass sich Europa tatsächlich in einem Niedergang befinde, ist eine Kampfansage an den herrschenden Zeitgeist. Für diesen ist Europa nämlich gerade dabei, seine dunkle, rassistische, kolonialistische und sexistische Vergangenheit zu überwinden, um in eine helle, postkolonialistische und bunte Zukunft aufzubrechen. Dass genau dieser Zeitgeist ein Symptom des endgültigen Zerfalls sein könnte, wagen selbst Kritiker der herrschenden Meinung so deutlich kaum zu sagen. (Weiterlesen …)

Livre – L’Europe décadente ? de Julien Freund

Julien Freund est un philosophe et sociologue singulier du XXe siècle. Chantal Delsol, son ancienne élève, le décrit comme l’un des seuls à avoir redonné une légitimité à l’aristotélisme — ou à un certain réalisme polit

ique —, à une époque où le monde universitaire est marxisant. C’est dans ce contexte qu’il faut le resituer, car ce court essai est aussi une dénonciation du socialisme révolutionnaire soviétique et de la bienveillance à son égard des intellectuels français de l’époque. Livre

Der schleichende Verlust dessen, was Europa ausmacht

Julien Freunds neu aufgelegter Essay „Europa im Niedergang?“ ist 40 Jahre alt und wirkt als sei er heute geschrieben. Seine Kritik gilt der Verächtlichmachung der Tradition, welche die Kultur und die europäischen Werte zerstöre: „intellektualisierte Barbarei“. Von Norman Gutschow

Erleben wir einen europäischen Niedergang? Zumindest verliert Europa an Gewicht gegenüber anderen Weltregionen. Die demographische Entwicklung des Kontinents ist rückläufig

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Eine Besprechung von „Eckhard Wurzel: Europäische Integration Wohin?“

Mit einem Text von mehr als 350 Seiten mischt sich der langjährige Leiter des Referats Europäische Union und Eurogebiet in der OECD, Eckhard Wurzel, der jetzt als Honorarprofessor in Konstanz und Göttingen tätig ist, in die Debatte über die europäische Integration ein. Wie bereits aus dem anspruchsvollen Vorwort des Herausgebers der Schriftenreihe „Wirtschaftsordnung und Wirtschaftsprozess“, Stefan Kooths, hervorgeht will die Reihe keine Lehrtexte, sondern thematische Fragestellungen adressieren. Es sollen „Erklärstücke“ sein, die im Idealfall auch in begründeter Weise Position  beziehen.  Demgegenüber könne, so Kooths, auf Formalismen verzichtet werden. Wurzel, so scheint es, hat den Dispens von Formalismen besonders ernst genommen. Dies gilt nicht nur für eine Reihe sicherlich vermeidbarer Rechtschreibfehler, sondern auch für die fehlende Bezugnahme auf die Rechtsgrundlagen der europäischen Integration, insbesondere dort, wo  kontrovers darüber diskutiert wird, ob diese Rechtsgrundlagen für weitere Integrationsschritte ausreichen. (Weiterlesen …)

Eviter l´effondrement

Es ist selten, dass ein ehemaliger führender Geschäftsbankier, Mitglied der Pariser Finanzmarktaufsichtsbehörde zur Feder greift, um seine Verzweiflung über die Hypertrophie der Finanzmärkte niederzuschreiben. Gott sei Dank hat sich Jean-Michel Naulot nach seinem Rückzug aus dem aktiven Geschäftsleben bei der Banque Indosuez und als Mitglied der Pariser Finanzmarktaufsichtsbehörde nicht mit dem Ruhestand begnügt. Vielmehr hat er ein mit vielen Fakten ausgestattetes Buch geschrieben, das beweist, wie sehr es notwendig ist, dass Praktiker dem Publikum die Schieflagen der Finanzmärkte erklären. Naulot tut dies mit viel Anschauung und Überzeugungskraft, indem er von der Machtlosigkeit der nationalen und internationalen Aufsichtsgremien gegenüber selbstregulierten, hypertrophen Finanzmärkten im Detail berichtet. (Weiterlesen …)

New Electricity and New Cars

Under the title „New Electricity and New Cars/ The Future of the European Energy Doctrine Leszek Jesien and Michal Kurtyka  adress a wide range of issues concerning energy policy. As a matter of fact Poland’s energy concept is still based both on national sovereignty and coal whereas the far reaching initiatives in Brussels as well as the German „energy –revolution“( Energiewende) have changed the features of  the energy framework in Europe. (Read more …)

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