Abschied vom Glauben an die Einheitswährung: Wer den europäischen Gedanken retten will, muss Euroländern mit Leistungsbilanzüberschuss die Einführung einer Parallelwährung gestatten. Dies fordert Prof. Markus C. Kerber, Gründer des Thinktank Europolis. Mit der Guldenmark möchte Kerber die Eurozone vor dem Kollaps bewahren. Sein origineller Vorschlag, den der Finanzwissenschaftler und Jurist nach einführenden Worten des Europaabgeordneten Derk-Jan Eppink gestern im Europäischen Parlament vorstellte, soll als „PLAN B for the Eurozone: Guldenmark“ die schwerste Krise der Europäischen Union überwinden helfen.

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380 Milliarden Euro hat die EU inzwischen ausgegeben, um Griechenland vor dem Bankrott zu retten. Ein riesiger Betrag – doch warum ist der Euro noch immer nicht gerettet? Jürgen Zurheide im Gespräch mit Professor Markus Kerber, Wirtschaftsrechtler an der TU Berlin.



