Epigrammatik der Wirtschaft

Zu Norbert Häring:

„Stimmt es, dass…? Respektlose Fragen zu Wirtschaftsordnung und Wirtschaftskrise“

 Dass Norbert Häring ein nachdenklicher Wirtschaftsjournalist ist, hat er durch unzählige tiefschürfende, gleichwohl glänzend verfasste Veröffentlichungen längst unter Beweis gestellt. Daher fragt sich der mit seiner Prosa vertraute Leser bei Ansicht des grafisch äußerst schlicht aufgemachten Büchleins, warum Häring sich nunmehr auf dem Gebiet der ökonomischen Kochbuch-Literatur tummeln will.

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Geistesblitze eines furchtlosen Ritters

Zu Václav Klaus’ Anmerkungen über Europa:

„The Shattering of Illusions“

Dass sich Václav Klaus – höflich gesprochen – zu den Euroskeptikern zählt, ist bekannt. Seine Sozialisation in einem kommunistischen Land bei gleichzeitig durstiger Aufnahme libertärer Philosophie hat bei ihm die Wachsamkeit gegenüber totalitären Versuchungen besonders wachsen lassen.

Mit seinem neuen Essay legt er erstmals eine Gesamtschau Europas vor und lässt erkennen, wie er sich die Gestaltung der europäischen Dinge perspektivisch vorstellt.

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Energiewirtschaft in Europa – Im Spannungsfeld zwischen Klimapolitik, Wettbewerb und Versorgungssicherheit

Vorstehender Sammelband ist aus dem 5. Konstanzer Europakolloquium „Energiewirtschaft in Europa. Im Spannungsfeld zwischen Klimapolitik, Wettbewerb und Versorgungssicherheit“ hervor gegangen. Er beschäftigt sich eingehend mit den drei Hauptzielen der europäischen Energiepolitik: Klimaschutz, Wettbewerb und Versorgungssicherheit und untersucht anhand von drei miteinander verbundenen Kapiteln diese Problematiken der europäischen Energiewirtschaft. Dabei gehen die Autoren auf Interdependenzen und Wechselwirkungen zwischen den Teilbereichen und mögliche Lösungswege für die gegebenen Konflikte zwischen den Gebieten ein.

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Leichte Kost

Der Rowohlt-Verlag hat auf dem Waschzettel das Buch mit den Worten vorgestellt, der Autor führe mit äußerster Verknappung, jedoch historisch präzise nicht nur die Unvereinbarkeit von freiheitlichem Geist und absolutistischer Macht vor Augen, er rücke auch Voltaires berühmte Gefährtin Émilie du Châtelet ins Bild.

Nur zu Recht ist hier von einer Verknappung des historischen Stoffes die Rede. Und nicht unberechtigt wurde in der Süddeutschen Zeitung Schädlich als ein Meister der Reduktion, der mit dieser Reduktion eine ungeheure Intensität erreiche, gewürdigt.

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Europarecht: Handbuch für die deutsche Rechtspraxis

Nachdem im Jahr 2006 erstmalig „Europarecht – Handbuch für die deutsche Rechtspraxis“ erschienen ist, sahen sich die Professoren Reiner Schulze und Manfred Zuleeg mit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages im Jahr 2010 veranlasst, ihr umfangreiches Werk unter der Mitherausgeberschaft von Professor Stefan Kadelbach neu herauszugegeben.

Die mittlerweile 50 Autoren, zu denen nicht nur namenhafte Universitätsprofessoren, wie z.B. Ansgar Staudinger, Claus Dieter Classen oder Charlotte Gaitinides, sondern auch Praktiker des öffentlich- und privatrechtlichen Sektors, wie z.B. Christian Busse, Thorsten Mäger oder aber Sasa Beljin gehören, haben sich mit diesem Handbuch erneut zum Ziel gesetzt, eine „klare und zuverlässige Orientierung zu bieten, wenn europäische Rechtsvorschriften Einfluss auf die Rechtsanwendung haben können.“ Diesem Erwartungshorizont wird das mehr als 2438-seitige Handbuch mehr als gerecht.

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Europa als Religion

Überfällig ist die Anzeige und Darstellung der jüngsten Auflage des bislang sehr erfolgreichen Werkes, von dem der Autor selbst behauptet, dass es einem Genre angehöre, welches schwer einzuordnen sei. Das Buch, so Häberle im Vorwort zur Erstauflage 2001, nehme nicht für sich in Anspruch, ein Lehrbuch zu sein, sondern ähnle eher eine Monographie.[1] Wie auch immer die genremäßige Einordnung zu erfolgen hat, so steht jedenfalls fest, dass auch die 7. Auflage in der aktualisierten und erweiterten Form wie ein Handbuch über Europa nicht nur in juristischer sondern umfassend allen Interessierten in Hülle und Fülle Material bietet. Gewiss ist dem Werk nicht ein Mangel an Breite vorzuwerfen. Vielmehr ist es jenseits des spezifisch kulturwissenschaftlichen Verständnisses von Verfassung und Europäischer Verfassung (Verfassung als Kultur), welches das methodische Spezifikum von Häberles Werk ausmacht,[2] der Einstieg zu einer interessanten Reise durch alle Facetten europäischer Verfassungswerdung und europäischen Verfassungsverständnisses. Dabei kommen so wichtige Gesichtspunkte wie die europäische Öffentlichkeit sowie die hoffnungsvolle These des Autors eines gemeinen europäischen Verfassungsrechts als natürlicher Konvergenz der europäischen Rechtsordnungen zur Sprache.[3]

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Europarecht, Beiheft 1/2010, Grundgesetz und europäische Integration, Prof. Dr. Armin Hatje/ Dr. Jörg Philipp Terhechte (Hrsg.)

Nachdem das Lissabon-Urteil des Bundesverfassungsgerichts in der Rechtswissenschaft eine intensive Diskussion ausgelöst hat, sind die Autoren dieses Beiheftes angetreten, um anlässlich des 85. Geburtstages des ehemaligen Richters am Gerichtshof der Europäischen Union, Ulrich Everling dieses facettenreiche Verdikt in zehn Beiträgen aufzubereiten.

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Gerade zur Rechten Zeit: Europa: Ideen, Institutionen, Vereinigung

Inmitten nicht nur einer wirtschaftspolitischen Eurokrise, sondern eine Sinnkrise über das Ausmaß und die Finalität des europäischen Integrationsprozesses liefert Michael Gehler mit seinem Europahandbuch umfassende, stimulierende und gut verständliche Anregungen. Gehler versteht sich auf das Fach der Ideengeschichte. Er erklärt und beschreibt Europa aus seinen Ursprüngen und Charakteristika. Ein besonders lesenswertes Kapitel ist das über das christliche Europa, mit der Kohabitation von Juden und Zionisten aber ebenso Europas Einheit als Trugbild und Sinnstifter.

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Ein wegweisendes Buch

Der bekannte Wirtschaftsjournalist Dr. Häring legt mit seiner Monographie eine anregende, nicht nur das breite Publikum interessierende, sondern auch an die Wissenschaft adressierte Studie vor, die überfällige Dogmen in Frage stellt und in einer Zeit, die von Schulden und Bankenkrisen gekennzeichnet ist, Lösungswege zeigt, die eine vertiefte Diskussion verdienen. Um es vorweg zu sagen: Leider wird Härings Buch in der Wissenschaft schon deshalb nicht gebührend rezipiert werden, weil die Standards wissenschaftlicher Auseinandersetzung nicht eingehalten werden. Dies gilt nicht nur für die Form der Thematisierung und Zitation, sondern auch für die überwiegend journalistisch geprägte, indes anregend, anschauliche und sehr lesbare Darstellungsweise.

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Die neue Europäische Union nach dem Vertrag von Lissabon

Christian Calliess: Die neue Europäische Union nach dem Vertrag von Lissabon -Ein Überblick über die Reformen unter Berücksichtigung ihrer Implikationen für das deutsche Recht; Mohr Siebeck; Auflage: 1. Auflage. (August 2010)

Nachdem am 1. Dezember 2009 der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten ist, hat sich eine Vielzahl von Rechtswissenschaftlern an die Arbeit gemacht, dieses Vertragswerk wissenschaftlich aufzubereiten. Christian Calliess, der im Rahmen der Anhörung des Bundestages zum Vertrag von Lissabon als Sachverständiger tätig war, bietet dem Leser nicht nur einen Überblick über die Reformen der Europäischen Union nach dem Vertrag von Lissabon, sondern kombiniert die europäische Sichtweise mit verfassungsrechtlichen Aspekten aus dem Lissabon-Urteil [BVerfGE 123, 267.]. Ausgangspunkt des vorliegenden Buches bildet die Frage, „wo wir herkommen“. In diesem Kapitel wird dem Leser ein Kurzabriss des europäischen Integrationsprozesses geboten. Im Anschluss daran stellt der Autor Überlegungen zum Status der Europäischen Union an, wobei die Frage der Qualifikation der Europäischen Union als Staaten- und Verfassungsverbund im Mittelpunkt steht. Nachdem der Autor umfassend die Neuerungen durch den Vertrag von Lissabon

  •  insbesondere das Austrittsrecht sowie
  • das Vertragsveränderungsverfahren

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