Warum die Deutschen (zusammen mit den Niederländern, Finnen und Österreichern) jetzt auch Spaniens Maut-Autobahnen retten müssen

17.07.2012 | Presseschau

EU-Infothek:

Die Debatte in Deutschland über den “Stabilitätsmechanismus”, der nach Meinung von Frau Merkel zu einer Stabilitätsunion führen wird, ist zu einer großen Stunde der Bewährung des Deutschen Parlaments geworden. Nachdem die deutsche Bundeskanzlerin wenige Tage vor dem Gipfel am 29. und 30. Juni erklärt hatte, einer Vergemeinschaftung der Schulden in Europa auf gar keinen Fall – jedenfalls nicht während ihrer Lebzeiten – zuzustimmen, machte sie eine jener Pirouetten, die sie wahrscheinlich in ihrer Zeit als hohe Funktionärin der FDJ gelernt hat, mit Bravur zu absolvieren.

[…]

Euro-Kläger attackiert Altkanzler Schmidt

3.07.2012 | Presseschau

Handelsblatt:

„Helmut Schmidts herbe Kritik an der Rolle des Bundesverfassungsgerichts in der Euro-Krise schlägt hohe Wellen. Ein Euro-Kläger spricht von einem unverzeihlichen Vorgang. Auch Wirtschaft und Politik reagieren verärgert.

[…]

Die Reaktionen auf Schmidts offene Richterschelte ließen nicht auf sich warten. Der Berliner Wirtschaftsrechtler und Kläger gegen den Euro-Rettungsschirm Markus Kerber griff den Altkanzler scharf an. Schmidts „Gestaltungswille wird nicht einmal durch den Respekt vor der Unabhängigkeit und der Würde des höchsten deutschen Gerichts gezügelt. Vielmehr erteilt er dem Bundesverfassungsgericht ganz ungeniert Rechtsrat und nimmt dabei für sich in Anspruch, Interpret von Grundgesetz-Artikel 23 zu sein. Dies ist unverzeihlich“, sagte der Professor an der Technischen Universität zu Berlin Handelsblatt Online. […]“

Kerber plädiert für Guldenmark als Zweitwährung zum Euro

22.06.2012 | Presseschau

EU-Infothek:

„Historischer Kompromiss:

Während unbedingte Eurobefürworter und -gegner ihre konträren Auffassungen als alternativlos propagieren, stößt Prof. Kerber mit seinem „historischen Kompromiss“ in eine völlig neue Richtung vor. „ Um den Geburtsfehler des Euro als Einheitswährung zu korrigieren, muss man,“ so Kerber, „bereit sein, ungewöhnliche Wege zu gehen. […]“

Eine Guldenmark für Kerneuropa

20.06.2012 | Edition Europolis, Presseschau

Börsen-Zeitung:

„[…] Der Berliner Wirtschaftsprofessor und passionierte Euro-Kritiker Markus C. Kerber skizziert in seinem jüngsten Büchlein einen möglichen Ausweg aus der Euro-Krise. Titel des Werkes: „Mehr Wettbewerb wagen. Ein Konzept zur Reform der europäischen Währungsordnung.“ Darin plädiert der 56-Jährige dafür, neben dem Euro in den Mitgliedstaaten parallele Währungen als gesetzliche Zahlungsmittel zuzulassen. Mittlerweile hat der Finanzwissenschaftler und Jurist seinen Vorschlag sogar noch konkretisiert: Er fordert die Einführung einer „Guldenmark“ parallel zum Euro.“

Das letzte Planspiel vor dem Austritt

31.05.2012 | Presseschau

manager magazin online:

Guldenmark“ als Stabilitätsanker gegen den weichen Euro

Auch der durch seine Verfassungsklagen gegen den Eurorettungsschirm bekannt gewordene Berliner Wirtschaftswissenschaftler Markus C. Kerber gehört – offenbar angesichts des Scheiterns andere Maßnahmen – mittlerweile zu den Befürwortern einer Parallelwährung. Anders als viele seiner Mitstreiter setzt er allerdings auf eine Guldenmark, die Länder mit Leistungsbilanzüberschuss als „Stabilitätsanker“ einführen könnten, um nicht mehr ausschließlich von der Weichwährung Euro abzuhängen.

Prof. Markus C. Kerber fordert die Entflechtung der Eurozone durch die Einführung der Guldenmark

30.05.2012 | Pressemitteilungen

Abschied vom Glauben an die Einheitswährung: Wer den europäischen Gedanken retten will, muss Euroländern mit Leistungsbilanzüberschuss die Einführung einer Parallelwährung gestatten. Dies fordert Prof. Markus C. Kerber, Gründer des Thinktank Europolis. Mit der Guldenmark möchte Kerber die Eurozone vor dem Kollaps bewahren. Sein origineller Vorschlag, den der Finanzwissenschaftler und Jurist nach einführenden Worten des Europaabgeordneten Derk-Jan Eppink gestern im Europäischen Parlament vorstellte, soll als „PLAN B for the Eurozone: Guldenmark“ die schwerste Krise der Europäischen Union überwinden helfen.

Die Guldenmark als Euroretter?

29.05.2012 | Presseschau

The European Circle:

„Die Guldenmark ist ein Lösungsansatz im unversöhnlichen, historischen Kampf zwischen Eurogegnern und -befürwortern”, führt Markus Kerber in die Präsentation der ungewöhnlichen Idee zur Bewältigung der Eurokrise ein. Die Guldenmark sei ein “historischer Kompromiss”, der “radikale dritte Weg” und, wenn es nach den beiden Initiatoren geht, der Weg, der aus der Krise führt. Die Idee: die Guldenmark, angelehnt an die ehemaligen deutschen und niederländischen Nationalwährungen, würde als Parallelwährung zum Euro in den Leistungsbilanzüberschussländern mit A-Rating eingeführt werden. Demnach sollten Deutschland, Österreich, die Niederlande, Finnland und Luxemburg die Möglichkeit erhalten, neben dem Euro die Guldenmark als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. […]“

Französischer Verfassungsjurist kritisiert Fiskalvertrag und Europäischen Stabilitätsmechanismus

15.05.2012 | Beiträge, Kommentare

Auf dem Kolloquium zur öffentlichen Finanzwirtschaft, welches Europolis in der Französischen Nationalversammlung am 27.3.2012 in Paris veranstaltete, erregte der Beitrag von Jean-Luc Sauron, eines Mitglieds des französischen Verwaltungsgerichtshofs und Professors für öffentliches Recht an der Universität Dauphine, Aufsehen. Sauron verglich die vorliegenden Textentwürfe für einen Europäischen Stabilitätsmechanismus in Art. 136 AEUV sowie den Entwurf eines Fiskalvertrags und stellte seinen Katalog von kritisierenden Fragen vor…

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