The EU Presidency is not a remedy

In his habilitation thesis, Leszek Jesien – an expert on EU energy policies and a former political adviser to polish politicians involved in European affairs – outlines the mechanism of a unique institutional instrument found in supranational organisations and the EU: the rotating EU presidency. Jesien is in an excellent position to analyse this institutional concept and its practical implementation as he has been an expert on EU policies for many years. The rotating system works as follows: Each EU member state holds the presidency on a six month rotating basis.

A Critical Review of War by Other Means: Geoeconomics and Statecraft

Under the title War by Other Means, Blackwill and Harris have written a major contribution to geoeconomics and statecraft. The authors work within the Council of Foreign Relations and present in their thought-provoking book recommendations for putting economic lenses on political questions to shape the US foreign policy better. The book is not only interesting in terms of recommendations, but it also serves as a textbook/catalogue of all economic tools adopted in the American foreign policy. The authors see an urgent need to apply more economic instruments in the American foreign policy because, according to them, the application of military power has not always borne very positive fruits. (Read more)

A Book Just on Time: The Euro and the Battle of Ideas by Brunnermeier, James and Landau

Much praise from Bernanke as well as from Schäuble was accompanying the above-mentioned book which has a wide-ranging object and a far-reaching aim. Brunnermeier et al. intend to explain the conceptual differences between the French and German policies and their academic tools. Moreover, the book tries to put into perspective the national monetary developments after the great financial crisis in 2007/ 2008, analyses the institutions and countries involved, and finally makes several strategic recommendations which should lead from an “economic ideas union” to a more stable development of the Eurozone. (Read more)

Besprechung des Kurzlehrbuchs von Michael Sachs –Verfassungsprozessrecht

Michael Sachs erläutert in der nunmehr erschienenen 4. Auflage präzise und knapp das Verfassungsprozessrecht in für Studierende der Rechtswissenschaften gut verständlicher Sprache. Der Verfasser geht dabei weit über das von Studenten vorzuhaltende Wissen hinaus, insofern er der Vollständigkeit halber sämtliche, auch praktisch wenig bedeutsame Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht abhandelt. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil beschreibt Sachs die Gerichtsverfassung und die allgemeinen Verfahrensregeln. Hervorzuheben sind hier insbesondere die allgemeinen Sachentscheidungsvoraussetzungen (S. 28 ff.), die für jede Verfahrensart zu beachten sind. Nur wenn sie gewahrt sind ist das angerufene Gericht zur Entscheidung befugt, nur dann ist es der „gesetzliche Richter“ i.S. des Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG. (Weiterlesen …)

The Audacity of Pessimism, or a Central Banker’s Plea and Encouragement to Become Realistic

A Critical Review of Mervyn King’s The End of Alchemy: Money, Banking and the Future of the Global Economy

downloadIt is always interesting when, after retirement, the head of a Central Bank begins profiting from his academic freedom by writing down the analysis of his achievements in office. This is true for Mervyn King as well. However, in contrast to other central bankers, whose views are frequently biased, King tries to analyse, on an abstract level, what is going wrong in the banking industry and how it should be reformed. Mervyn King, who was the head of the Bank of England from 2003 to 2013, and who was in the meantime appointed by the Queen a Knight of the Garter in 2014, has apparently used his academic freedom as a professor at New York University and London School of Economics, to write both a masterpiece of understandable political economy and a highly valuable recommendation for reform. (Read more)

Unverzichtbar

9783848714063Rezension der neubearbeiteten, aktualisierten Auflage des Nachschlagewerkes von Waldemar Hummer, Christoph Vedder und Stefan Lorenzmeier

In der 6., aktuellsten Auflage ihres Nachschlagewerkes „Europarecht in Fällen“ gehen Hummer, Vedder und Lorenzmeier auf Judikate der Gerichte der Europäischen Union sowie deutscher und österreichischer Ober- und Höchstgerichte – ausgewählt nach Aktualität und Bekanntheit – anhand von 197 sog. Hauptfällen ein.
Mit ihrem Werk wollen die Verfasser ein tiefgreifendes Wissen über das Unionsrecht vermitteln. Denn, so die Verfasser, erst durch die Rechtsprechung der Gemeinschaftsgerichte und der nationalen Höchstgerichte erschließe sich der wahre Charakter der Rechtsordnung der Europäischen Union. (Weiterlesen …)

Ein rationales Glaubensbekenntnis: „Die neue Ordnung des Geldes – Warum wir eine Geldreform brauchen“

9783898798402_Amazon_3.jpg.400x0_q85Dass das Werk von Thomas Mayer bereits seit 2014 auf dem Markt ist, nimmt ihm auch heute nichts von der Aktualität seines Anliegens. Denn Mayer hat mit treffsicherer Prognose für die Bruchstellen der monetären Politik ein Buch geschrieben, das keinen Leser, der sich für die Fragen der Geldwirtschaft interessiert, enttäuschen wird. Dabei ist der sehr verständlich geschriebene Text Lehrbuch und Glaubensbekenntnis zugleich. Denn Mayer will es nicht damit bewenden lassen, die, wie er es nennt, herrschende Passivgeldordnung vollständig zu ersetzen. Er nimmt zunächst den Leser an die Hand und erklärt ihm die Grundbegriffe monetärer Ökonomik. Dazu gehört ein so fundamentales Thema wie die Geldfunktion genauso wie die Genese des Geldes in der Zentralbank und als Giralgeld bei den Banken..(Weiterlesen …)

Besprechung von Sophie Luise Bings: Neuordnung der Außenhandelskompetenzen der Europäischen Union durch den Reformvertrag von Lissabon

Sophie Luise BingsEs ist nicht verwunderlich, dass nach den Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts über die Integrationsverantwortung von Bundesregierung und Bundestag auch im Zusammenhang mit der ausschließlichen Unionskompetenz der Handelspolitik eine monografische Diskussion darüber einsetzte, ob die verfassungsgerichtliche Anordnung der Aufrechterhaltung der WTO-Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland integrationspolitisch opportun und mit den Europäischen Verträgen überhaupt vereinbar ist. Diese Frage stellt einen der Schwerpunkte der Dissertation von Bings aus dem Jahre 2013 dar.  (weiterlesen …)

„Hochverehrter Herr Staatsrat!“

Besprechung des Briefwechsels von Carl Schmitt und Ernst Rudolf Huber 1926 – 1981 herausgegeben von Ewald Grothe

WährenBriefwechseld über Carl Schmitt, nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Mehring-Biografie, immer neue Bücher hervorgebracht werden, die sich sowohl mit seinem Werk als auch mit seiner Person intensiv beschäftigen, umgibt das Schaffen seines wichtigsten Schülers, Ernst Rudolf Huber, trotz der allseits bekannten vielbändigen Schrift „Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789“ diskretes Schweigen. Dies mag damit zusammenhängen, dass – obwohl Huber im Gegensatz zu Schmitt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine wissenschaftliche Verwendung als Hochschullehrer fand – seine Hochschultätigkeit in Wilhelmshaven und danach aufgrund der Inkorporation der Wilhelmshavener Hochschule in die Göttinger Universität es mit seinen vorherigen Tätigkeiten, zuletzt an der Reichsuniversität Straßburg, in puncto Wirkmächtigkeit nicht aufnehmen konnte.  (weiterlesen …)

Rezension des Buches von Nicolaus Heinen „Mut und Wille – Wie wir Europas Blockade lösen“

Heinen__Nicolaus_53707edb3f3a9Für den Analysten der europäischen Wirtschaftspolitik, Nicolaus Heinen, war ein Fernsehbericht über Proteste in Krisenländern Auslöser dafür, ein Buch über den Mut zur Krisenüberwindung in Europa zu schreiben. Insbesondere machte ihm der inzwischen berühmte Satz eines spanischen Protestplakats „ Si no nos dejan sonar, no les dejaremos dormir!“ klar, dass Ohnmachtsgefühle und Misstrauen gegenüber den Eliten längst zu einem gesamteuropäischen Phänomen geworden sind.

In seiner Einleitung analysiert der Autor zutreffend und verständlich auch für Nichtfachleute die Ursachen der Wirtschaftskrise. Er spricht von Hochmut, Erfolgsrausch und dem Überlegenheitsgefühl der europäischen Entscheidungsträger, die lange daran geglaubt haben, ein Vorbild gelungener Integration für die Welt geschaffen zu haben.  (weiterlesen …)